Pazifismus-Tage

in Tübingen

9.-10. Dezember 2006

 

 

 

 

 

Samstag, 9. Dezember, 20.00 Uhr, Evangelisches Stift

Öffentliche Veranstaltung

Diskussion: "Gewalt nach innen - Krieg nach außen: ist Pazifismus nicht mehr oder wider aktuell?"

Mit Persönlichkeiten aus dem Bereich Politik, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft.

Künstlerische Begleitung/Interpretation mit Konstantin Wecker u.a.

 

Sonntag, 10. Dezember, 10 Uhr, Evangelisches Stift

Öffentliche Veranstaltung

Diskussion der Teilnehmer/innen mit Schüler/innen über Gewalt, Gewalterfahrungen

 

Sonntag, 10. Dezember, 20.00 Uhr, Landestheater Tübingen, Großer Saal

Abschlußveranstaltung öffentlich: "Frieden durch Krieg?"

Politisch-kulturelles Plädoyer für ein "Menschenrecht auf Frieden" am

Internationalen Tag der Menschenrechte mit Konstantin Wecker, Giuliana

Sgrena, Hans-Peter Dürr, Elisabeth Hartnagel (Schwester von Sophie u.

Hans Scholl), Felicia Langer, Arno Gruen, Daniela Dahn, u.a.

(Karten unter Tel. 07071-9313149, Karten 15 Euro, ermäßigt 7 Euro))

 

Für Friedensinitiativen gibt es die Möglichkeit Infostände im

Landestheater aufzustellen. Bei Interesse bitte bei uns melden.

 

Teilnehmer/innen u.a.:

Konstantin Wecker, Giuliana Sgrena, Hans-Peter Dürr, Felicia Langer,

Elisabeth Hartnagel, Arno Gruen, Joseph Weizenbaum, Daniela Dahn, Martin

Klumpp, Ellen Diederich u.a. sowie Aktive aus verschiedenen Friedensgruppen und

Schüler/innen Tübinger Schulen

 

Veranstaltungsorte:

Evangelisches Stift, Klosterberg 2, Tübingen-Zentrum (nähe Marktplatz)

Landestheater Tübingen, Eberhardstr. 6, Tübingen (nähe Blaue Brücke)

 

Kontakt:

Gesellschaft Kultur des Friedens

Am Lustnauer Tor 4, 72074 Tübingen

Tel. 07071-52200 Fax 07071-24905

Email: info@kulturdesfriedens.de

www.kulturdesfriedens.de

 


 

 


Pazifismus-Tage

in Tübingen

9.-10. Dezember 2006

 

 

 

 

 

„...Hier also liegt das Problem, nackt, furchtbar und unausweichlich: Werden wir dem Menschengeschlecht den Untergang bereiten, oder wird die Menschheit auf Krieg verzichten? Man mag der Frage nicht nähertreten, weil den Krieg abzuschaffen so schwierig sei...

...Vor uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von Glück, Wissen und Weisheit. Sollen wir stattdessen den Tod wählen, bloß weil wir unsere Streitereien nicht vergessen können? Wir wenden uns als Menschen an unsere Mitmenschen: Erinnert Euch Eures Menschseins und. vergeßt alles andere! Wenn Ihr das vermögt, dann öffnet sich der Weg zu einem neuen Paradies. Könnt Ihr es nicht, dann droht Euch allen der Tod...“

 

Auszug aus dem Russell-Einstein-Manifest - Eine Stellungnahme zur Atomkriegsgefahr - aus dem Jahr 1955

 

 

Weltweite Militärinterventionen für Frieden und Menschenrechte, Gewaltstrukturen in unserem Wirtschaftssystem, in unserer Gesellschaft, in Beziehungen......

 

Die Idee des Pazifismus scheint nicht mehr aktuell, zu utopisch, verantwortungslos.....

 

Warum?

 

Wir wollen uns Zeit nehmen und darüber diskutieren, die Idee des Pazifismus mit Leben füllen, die Begriffe neu aneignen: Frieden, Menschenrechte, Gerechtigkeit, Solidarität, Anteilnahme, Verantwortung.....

 

Wir wollen uns austauschen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Alter, Erfahrung....

 

Wir sammeln Ideen, Initiativen.......

 

 

Stand 24.11.2006