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    Gesellschaft Kultur des Friedens
    Society Culture of Peace




    Cultura de Paz > Kultura Mira > Culture de Paix > Baris Kültürü > Culture of Peace

    Internationale Gesellschaft Kultur des Friedens

    "Vom Kult des Krieges zu einer Kultur des Friedens"

    Vor über 15 Jahren, noch zu Zeiten des "Kalten Krieges", trafen sich, vom 6.-8. Mai 1988 in Tübingen, KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, SchriftstellerInnen und engagierte Menschen aus aller Welt, um einen Gegenentwurf zu unserer bedrohten Welt zu entwickeln: die Idee einer Kultur des Friedens wurde geboren.
    Die Internationale Gesellschaft Kultur des Friedens wurde gegründet von Mikis Theodorakis, Tschingiz Aitmatov, Karola Bloch, Christa Wolf, Robert Jungk und vielen anderen, um beizutragen, Krieg, weltweite Militarisierung, Hunger, Ausbeutung, Armut, Fremdenhaß und Rassismus, Zerstörung der Natur und menschlichen Persönlichkeit zu überwinden.


    "Ich wünsche mir, daß der Begriff 'Kultur des Friedens' eine weltweite Denk- und Handlungsbewegung wird"
    Christa Wolf, 8. Mai 1988 in Tübingen

    Unter diesem Begriff "Kultur des Friedens" werden weltweit Aktionen und Projekte durchgeführt, die den Kult des Krieges und der Gewalt überwinden helfen sollen und sich um wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit, Entmilitarisierung und zivile Konfliktlösung, Toleranz und Friedenserziehung sowie eine nachhaltige Entwicklung bemühen. Der sogenannten Globalisierung der Wirtschaft soll eine globalisierte Solidarität entgegengesetzt werden.

    Bis heute wurden bereits zahlreiche Projekte und Aktivitäten für das friedliche Zusammenleben der Menschen realisiert - über Grenzen der Nationalität, Hautfarbe, Religion, Ideologie und des Geschlechts hinweg. Internationale Zusammenarbeit im Bereich der Kunst, Kultur, Wissenschaft, Medien und des Sports soll dazu beitragen, Brücken bei gesellschaftlichen Spannungen zu bauen. In Konflikt- und Kriegsregionen werden demokratische, zivile Kräfte unterstützt, um militärische Eskalation zu verhindern. Projekte wurden bereits durchgeführt in Chile, Kolumbien, Kuba, Irak, Griechenland, Türkei, Bosnien-Herzegovina und im ehem. Jugoslawien.


    >>> Flugblatt (pdf)


    Jahr 2001-2010: UN-Dekade "Für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für die Kinder der Welt"

    Die UNESCO und Vereinten Nationen haben die Dekade 2001-2010 für die "Kultur des Friedens" ausgerufen. Wir brauchen diese globale Anstrengung, um Krieg im 21. Jahrhundert endgültig zu verbannen. Kultur des Friedens soll eine starke, internationale Bewegung werden, um dazu beizutragen, Konflikte ausschließlich mit friedlichen Mitteln zwischen und innerhalb von Staaten zu lösen. Die Internationale Gesellschaft Kultur des Friedens, mit Sitz in Tübingen, ist offizielle Partnerin des Culture of Peace-Programmes der UNESCO für die Kultur des Friedens Aktivitäten.





    Mitbegründer/innen:

    Tschingiz Aitmatov, Schriftsteller (Rußland/Kirgistan)
    Karola Bloch, Architektin (BRD) (†)
    Hans-Peter Dürr, Physiker, Alternativer Nobelpreisträger (BRD)
    Mikis Theodorakis, Komponist (Griechenland)
    Robert Jungk, Journalist (Österreich) (†)
    Nino Pasti, Generäle für den Frieden (Italien) (†)
    Giuseppe Santomaso, Maler (Italien) (†)
    Jakob Uexküll, Journalist, Stifter des Alternativen Nobelpreises (Schweden)
    Christa Wolf, Schriftstellerin (DDR/BRD)
    und viele andere


    Unterstützer/innen der Idee:

    Uri Avnery, Journalist und Friedensaktivist (Israel)
    Selim Beslagic, Kantonspräsident Tuzla (Bosnien-Herzegowina)
    Karlheinz Böhm, Schauspieler (BRD)
    Ernesto Cardenal, ehem. Kulturminister (Nicaragua)
    Ramsey Clark, ehemaliger Justizminister (USA)
    Maria Farantouri, Sängerin (Griechenland)
    Johan Galtung, Friedensforscher, Alternativer Nobelpreisträger (Norwegen)
    Walter Jens, Schriftsteller (BRD)
    Paddy Kelly, Musiker (Irland/USA)
    Felicia Langer, Menschenrechtsanwältin, Autorin, Trägerin Alternativer Nobelpreis (Israel)
    Zülfü Livaneli, Musiker (Türkei)
    Federico Mayor, ehem. Generaldirektor der UNESCO (Spanien)
    Rigoberta Menchu, Friedensnobelpreisträgerin (Guatemala)
    Anthony Quinn, Schauspieler (USA) (†)
    Carmen Gloria Quintana, Menschenrechtaktivistin (Chile)
    Hermann Scheer, Politiker, Alternativer Nobelpreisträger (BRD)
    Elmar Schmähling, ehem. Flotillenadmiral (BRD)
    Vandana Shiva, Physikerin (Indien)
    Mercedes Sosa, Sängerin (Argentinien)
    Hans von Sponeck, ehem. UNO-Diplomat (Schweiz)
    George Wald, Nobelpreisträger (USA) (†)
    Konstantin Wecker, Musiker (BRD)


    Unsere Kooperationspartner:

    Fundacion Cultura de Paz (Madrid)


    UBUNTU Network (Barcelona)