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    Society Culture of Peace




    Archiv: Dezember 2002

    Aufruf zur Unterstützung/Teilnahme an einer Internationalen Friedensdelegation in den Irak: "Friedensoffensive statt Kriegspläne"

    In dieser Zeit der Entscheidungen ...


    Auch die Kunst muß in dieser Zeit der Entscheidungen sich entscheiden. Sie kann sich zum Instrument einiger weniger machen, die für die vielen die Schicksalsgötter spielen und einen Glauben verlangen, der vor allem blind zu sein hat, und sie kann sich auf die Seite der vielen stellen und ihr Schicksal in ihre Hände legen. Sie kann die Menschen den Rauschzuständen, Illusionen und Wundern ausliefern, und sie kann den Menschen die Welt ausliefern. Sie kann die Unwissenheit vergrößern, und sie kann das Wissen vergrößern. Sie kann an die Gewalten appellieren, die ihre Kraft beim Zerstören beweisen, und an die Gewalten, die ihre Kraft beim Helfen beweisen.
    Bertolt Brecht

    "Die Politiker sprechen wie beim Schachspiel
     über Wirtschaft und Ideologien, aber nie über Menschen.
     Wer Frieden will, muss mit Frieden anfangen."
    Konstantin Wecker, am 13.12. in Stuttgart

    "Es gibt keinen gerechten Krieg,  
    sondern nur einen gerechten Frieden."
    Hans von Sponeck
    (ehem. UN-Koordinator für Irak-Hilfe) am 13.12. in Stuttgart


    Jeder Krieg ist ein Verbrechen, das neue Verbrechen nach sich zieht, und Terrorismus befördert anstatt einzudämmen. Trotz neuer UN-Resolution und Waffeninspektoren ist die Kriegsgefahr nicht gebannt. Im Gegenteil, die Kriegsvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Und es wird immer wahrscheinlicher, daß sich auch die Bundesregierung an einem möglichen Irak-Krieg beteiligen wird, nicht nur mit Überflug-rechten und Luftwaffenstützpunkten, sondern auch mit den in Kuwait stationierten Spürpanzern und AWACS-Flugzeugen.

    Gegen eine "passive Kriegsbeteiligung" - für eine aktive Friedenspolitik

    Die westliche Politik gegenüber dem Irak kennt seit mehr als 10 Jahren nur den Boykott, die militärische Drohung und immer wieder Kriegseinsätze.
    Eine zivile diplomatische Politik gegenüber der irakischen Bevölkerung fehlt. Statt Kriegspläne und Isolation brauchen wir eine Politik des Friedens. Es ist höchste Zeit für eine "Diplomatie von unten", zum Beispiel durch Städtekontakte zwischen europäischen und irakischen Städten (wie Heidelberg - Mossul) und verschiedenen Institutionen wie Schulen, Hochschulen, Gewerkschaften, Kirchen, gesellschaftlichen Gruppen. Die Bevölkerung im Irak braucht kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Austausch.

    Internationale Friedensdelegation in den Irak 2002/2003

    Wir planen deshalb, zusammen mit europäischen und amerikanischen Friedensgruppen, Künstler/innen, Musiker/innen Anfang Januar 2003 eine internationale Delegation in den Irak. Daran wird u.a. auch der Liedermacher Konstantin Wecker teilnehmen.